Daniel Studer

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Dante Alighieri: Divina Commedia, von der Hölle zum Paradies

Verena Buss, Lesung
Daniel Studer, Musik, Kontrabass


Dauer: ca. 90 Minuten

„Es ist undenkbar, Dantes Gesänge zu lesen, ohne sie in Gegen- wart zu verwandeln. Sie sind Netze zum Einfangen der Zukunft.“ (Ossip Mandelstam)

Die Reise eines Suchenden vom tiefsten Punkt der Erde bis in die himmlischen Sphären. Aufregend, diese Suche nach etwas Ge- heimem, Verborgenem, die sich durch das ganze Werk zieht. Dem Verstand sind Grenzen gesetzt, die intuitive Wahrnehmung verstärkt sich. Zwischenbereiche, wo es keine klaren Antworten mehr gibt. Durchzogen von einer leisen, sanften Ironie. Gott ist ein Punkt im Auge von Beatrice, Dantes platonischer Geliebten, die er als Engel im roten Kleid im Paradies wieder trifft.
Die Divina Commedia ist ein einziges Frage- und Antwortbuch, schreibt Mandelstam. „Würden die Säle der Eremitage plötzlich verrückt, würden sich die Gemälde aller Schulen und Meister plötzlich von den Nägeln reissen, sich vereinigen, sich mischen und die Zimmerluft mit futuristischem Gebrüll und stürmischer, farbenprächtiger Erregung füllen, dann hätten wir etwas, was der dantischen Commedia vergleichbar wäre.“
Fazit unserer gemeinsamen Arbeit an Dantes Dichtung – „die Schwebe zwischen Himmel und Erde, die Schaukel ist der eigent- liche Ort des existierenden Menschen.“ (Leopold Ziegler)

Aufführungen:

04. 07. 2018, 19:00, Wolkensteinsaal, Wessenbergstr. 43, Konstanz
24. 03. 2018, 19:30, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, Zürich
06. 03. 2018, 19:30, Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, Basel

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